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Ski alpin
Ski alpin - Abfahrt der Herren in Gröden
Walchhofer schlägt Cuche
Speedspezialist Michael Walchhofer hat sich am Samstag (15.12.07) in einem spannenden Abfahrts-Rennen gegen den Schweizer Didier Cuche und Scott Macartney (USA) durchgesetzt. Der Österreicher ließ die Konkurrenz auf der Saslong-Piste in Gröden in 1:56,70 Minuten klar hinter sich.
Michael Walchhofer
Beim Abfahrtserfolg von Walchhofer mussten sich auch die Skistars Bode Miller (1:57,85) und Hermann Maier (1:58,82) geschlagen geben. Miller wurde Achter hinter dem Slowenen Andrej Jerman. Maier hatte 2,12 Sekunden Rückstand auf den Teamkollegen. Nach der guten Super-G-Leistung vom Vortag ein herber Rückschlag für den Herminator.
Glücklich war dagegen DSV-Starter Johannes Stehle (Obermaiselstein), der mit Platz 17 sein bestes Saisonergebnis einfahren konnte. Teamkollege Andreas Strodl (Partenkirchen) holte als 25. erstmals Punkte im Weltcup. Stephan Keppler (Ebingen) wurde es mit 2,60 Sekunden Rückstand 30.
Klassiker in Gröden
Eröffnet hatte den Abfahrts-Klassiker in Gröden der Schweizer Didier Defago, der in 1:58,12 Minuten die Richtzeit für die Speedspezialisten setzte. Auf der Saslong-Piste kratzte als erster Kurt Sulzenbacher mit Startnummer zehn (+0,17) an der Bestzeit. Die Führung übernahm dann aber Ambrosi Hoffmann, der Defago eine halbe Sekunde abnehmen konnte. Titelverteidiger Steven Nymann war dagegen nur wenige Sekunden unterwegs. Der US-Amerikaner beendete das Rennen mit einem Sturz. Dann wechselten die Platzierungen durch. Manuel Osborne Paradise verdrängte Didier Defago von Platz zwei. Andreas Buder reichte den Schweizer weiter auf Rang vier.
Walchhofer bringt die Entscheidung
Im Spitzenfeld ging Andrej Jerman als 16 auf die Piste. Der Slowene blieb aber 0,21 Sekunden hinter der Bestzeit von Hoffmann. Doch dann kam Didier Cuche, der mit einem agressiven Lauf die Bestmarke gleich um 0,74 Sekunden verbessert. Daran konnte sich die Konkurrenz ab sofort die Zähne ausbeißen. Bode Miller lag im oberen Teil auf Bestzeitkurs, doch der US-Amerikaner verlor am Ende zuviel Zeit, um noch auf einen Podestplatz zu fahren. Mehr Erfolg hatte dann Michael Walchhofer mit seinem Angriff. Der Österreicher war mit schnellen Skiern unterwegs und konnte mit einem wilden Ritt Cuche die Führung abnehmen.
mla | Stand: 15.12.2007, 13:20










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