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Ski alpin
Slalom der Herren in Bad Kleinkirchheim
Neureuther doch nur Elfter
Benjamin Raich hat den Slalom von Bad Kleinkirchheim gewonnen. Es war der erste Sieg in dieser Saison in einer technischen Disziplin für die österreichischen Fahrer. Felix Neureuther, Dritter des ersten Durchgangs, wurde Elfter. Platz zwei ging an Jens Byggmar, Dritter wurde Manfred Mölgg. Alois Vogl war bereits im ersten Durchgang ausgeschieden.
Patrick Thaler aus Italien hatte einen hervorragenden zweiten Lauf vorgelegt. Lange sollte seine Bestzeit halten. Knapp ins Finale gekommen, wurde er letztendlich Vierter. Auch Marc Gini, der Sieger des ersten Slaloms, hatte keine Chance gegen ihn. Nicht einmal der alte Fuchs Ivica Kostelic konnte trotz einer Sekunde Vorsprung nach Vorne fahren. Mario Matt, der Zehnte nach dem ersten Durchgang, schied aus.
Italiener Moelgg, dann Byggmark und Raich
Benjamin Raich
Die Top acht des ersten Durchgangs wussten, sie mussten Gas geben. Manfred Pranger gelang es nicht, Thaler zu verdrängen. Sein Landsmann Manfred Moelgg konnte dann doch die Bestzeit schlagen. Reinfried Herbst war der erste, der auch im oberen Teil bereits schnell unterwegs war. Doch gegen die Italiener hatte er letztendlich doch keine Chance. Der Schwede Byggmark zeigte dann aber, was man auf diesem Hang leisten kann und setzte sich an die Spitze. Dann wurde es ganz laut in Bad Kleinkirchheim: Die österreichischen Fans feuerten Benjamin Raich an, der um seinen 30. Weltcupsieg kämpfte. Der Führende des ersten Durchgangs lieferte einen souveränen Lauf ab und gewann.
Neureuther zurück geworfen
Felix Neureuther
Felix Neureuther fuhr Oben auch im zweiten Lauf wieder gut. Im Mittelteil verlor er ebanfalls wenige Hundertstel. Im Zielhang ließ er dann aber die nötige Zeit liegen, um weiter Vorne stehen zu können. Platz elf lautete das enttäuschende Endergebnis nach einem dritten Rang im ersten Durchgang. "Ich bin im Moment schon sauer. Ich bin gut in den zweiten Durchgang reingekommen und bin unten zu sehr auf Sicherheit gefahren", sagte Neureuther. Er präsentierte sich aber insgesamt wesentlich spritziger als zuvor. Die Erkrankung, die bei den vergangenen Wettbewerben gehemmt hatte, ist endgültig überstanden.
Dritter war Neureuther nach Lauf eins
Im ersten Durchgang war Neureuther im oberen Teil der Strecke wirklich gut dabei. Und auch mit dem restlichen Lauf kam er hervorragend zurecht, er absolvierte ihn ohne gröbere Schnitzer. Im Ziel hatte er nach dem ersten Durchgang nur drei Zehntel Rückstand auf die Bestzeit. "Total happy," zeigte er sich nach dem Lauf angesichts des Resultats und der überstandenen Virusinfektion.
Aus für Alois Vogl
Alois Vogl - im Vorjahr hatte er viele Ausfälle. Wie sein Teamkollege gab er Oben richtig Gas. Die Zwischenzeiten versprachen ein hervorragendes Ergebnis. Doch dann fädelte er ein und schied aus. Damit setzte er die Tendenz der vergangenen Saison fort. Immerhin war er diesbezüglich in guter Gesellschaft: Auch Kalle Pallander, Ted Ligety und Bode Miller hatte es wie zahlreiche weitere Fahrer bereits im ersten Durchgang erwischt.
rmü | Stand: 09.12.2007, 13:52










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