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09.02.2010 | 19.20 Uhr

Schwimmen

Kurzbahn-WM in Manchester

Rekordflut auch am Schlusstag

18 Welt- und 14 Europarekorde sind gefallen, die vorolympische Rekordflut im Schwimmen ist auch bei den Kurzbahn- Weltmeisterschaften in Manchester nicht abgeebbt.

Zum Finale der Kurzbahn-WM in Manchester krönten sich Russlands Männer mit 3:24,29 Minuten in der Lagenstaffel über 4 x 100 Meter als schnellstes Quartett der Welt. Ebenfalls am Sonntag trugen sich Sanja Jovanovic (Kroatien) mit 26,37 Sekunden über 50 Meter Rücken, der österreichische Olympia- Zweite Markus Rogan mit 1:47,84 Minuten über 200 Meter Rücken und der Amerikaner Ryan Lochte mit 51,15 Sekunden über 100 Meter Lagen in die Weltrekordlisten ein. Felicity Galvez (Australien) mit 55,89 über 100 Meter Schmetterling und Marleen Veldhuis aus den Niederlanden (50 m Freistil in 23,25) ließen die Zahl weltweiter Höchstmarken bei dieser WM auf unglaubliche 18 anwachsen.

Beste Platzierung für die kleine Mannschaft des Deutschen Schwimm- Verbandes (DSV) war Rang vier von Weltrekordler Thomas Rupprath über 50 m Rücken. An Medaillen gab es nichts zu holen. Der Rostocker Rupprath schwamm in seiner Spezialdisziplin nach 23,65 Sekunden um lediglich 8/100 an Bronze vorbei. Johannes Dietrich (Potsdam) wurde über 50 m Schmetterling in 23,05 Sechster, die weibliche Freistilstaffel über 4 x 100 m beendete das Finale auf Rang sieben. Für die DSV-Elite steht vom 18. April an die Olympia-Qualifikation in Berlin auf dem Programm.

Überragende Coventry

Coventry; Rechte: AP

Brach ältesten Frauen-Weltrekord: Kirsty Coventry.

Durch die überragende Kirsty Coventry (Simbabwe) fiel auch der älteste Frauen-Weltrekord auf 25-Meter-Bahnen: Die 24-Jährige war mit ihrer Fabelzeit von 2:06,13 Minuten über 200 m Lagen um 1,66 Sekunden schneller als Alison Wagner am 5. Dezember 1993 in Palma de Mallorca. Für Coventry war es in Manchester der vierte Titel, drei davon mit Weltrekord. Für viermal Gold und die Weltbestmarken kassierte sie eine Prämie von 65 000 Dollar.
Ryan Lochte, mit dreimal Einzel-Gold männliches Pendant zu Kirsty Coventry, war über 100 m Lagen bereits im Halbfinale mit 51,25 Sekunden Weltrekord geschwommen. Rupprath verlor dabei seinen Europarekord (52,58) an den Briten Liam Tancock (52,27), der seine Bestmarke im Endlauf als Dritter (52,22) an den Slowenen Peter Mankoc (52,21) abgeben musste. Weltrekord am Samstag gelang auch der niederländischen Frauenstaffel über 4 x 100 Meter Freistil (3:29,42 Minuten).

Stand: 13.04.2008, 19:00

 

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