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Deutschland

Die deutsche Nationalmannschaft am 7. Februar 2007 in Düsseldorf

Der Titel war das Ziel

Deutschland hatte bei den vergangenen Euros enttäuscht. Diesmal sollte alles anders werden.

Das Ziel der deutschen Mannschaft bei der Euro 2008 war völlig klar. "Wir versuchen, die ersten sechs Spiele bei der EM zu gewinnen", erklärte Bundestrainer Joachim Löw seine Euro-Strategie. Dann wäre Deutschland nach 1972, 1980 und 1996 zum vierten Mal Europameister geworden. Vor den Titel hatten die Fußball-Götter aber zunächst die Gruppengegner Polen, Kroatien und Österreich gesetzt. "Wir können keinen Gegner mit 90 Prozent schlagen, wir brauchen immer 100 Prozent", warnte der Bundestrainer. Löw zeigte sich aber "überzeugt" davon, dass es mindestens zu Rang zwei und damit dem Einzug ins Viertelfinale reichen wird. Allerdings war die Niederlage gegen Kroatien bereits ein erster Dämpfer.

Löw konnte auf eine eingespielte Truppe zurückgreifen, die sich seit dem "Sommermärchen" mit Platz drei bei der Heim-WM kontinuierlich weiterentwickelt hatte. Vor allem im Sturm, in den vergangenen Jahren oft die Problemzone, hatte der Trainer die Qual der Wahl. Im Mittelfeld zeigte Mannschaftskapitän Michael Ballack beim FC Chelsea aufsteigende Form. Doch weder Ballack noch die übrigen Mannschaftsteile konnten in allen Spielen überzeugen. Einem furiosen Sieg gegen Portugal im Viertelfinale folgte der glückliche Finaleinzug gegen die Türkei. Dort waren die Spanier aber über weite Strecken überlegen - und siegten am Ende verdient mit 1:0.

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